Probiere das Google-Terminal

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Eckdaten

Kurzfassung

Suche Google über ein Terminal im BBS-Stil: Einwahlgeräusche, ASCII-Kunst und Kommandozeilen-Suche holen die 1980er zurück.

Erstellt von

N. Landsteiner

Veröffentlicht

2012

Status

Auf elgooG verfügbar

Easter Egg ausprobieren

Wie es entstanden ist

Die Grundidee

Google-Terminal ist ein inoffizielles Interface-Experiment von N. Landsteiner bei mass:werk. Es stellt sich Google so vor, als wäre es über ein Bulletin Board System zu dir gekommen – mit Modem-Einwahl, Prompt und Suchergebnissen, die als Terminaltext auf dem Bildschirm erscheinen.

Das Projekt wurde 2012 veröffentlicht und bekam später eine eigene kleine historische Fußnote: Seit dem Ende der Google Search API im Mai 2016 stützt sich diese bewahrte Fassung auf zwischengespeicherte Ergebnissätze, damit funktionierende Beispiele erhalten bleiben.

Inspiration und Entwicklung

Die Idee nickt dem Squirrel-Monkey.com-Video „If Google were invented in the 80s“ zu. Der Gag ist sofort verständlich: Man nimmt die vertraute Google-Suche und schickt sie zurück durch Klang, Tempo und Leuchten früher Heimcomputer.

Das Easter-Egg-Erlebnis

Was auffällt

Beim Start verhält sich das Terminal wie ein kleiner alter Rechner, der gerade aufwacht. Ein Modem-Handshake knistert, ein Google-BBS-Tunnel erscheint, und der Prompt wartet auf deine Anfrage.

Die Oberfläche hält die Periodendetails eng beisammen: Farbe, monochrom grün, monochrom bernstein, optionale Scanlines, virtuelle Tastatur, Tastenklicks und ein DOS-artiger Pfad, der jede Suche wie händisch eingetippt wirken lässt.

So funktioniert es

Tippe einen Suchbegriff am Prompt ein und folge dann den nummerierten Treffern, während das Terminal sie auf den Bildschirm druckt. Weil der ursprüngliche Live-Zugriff über die API nicht mehr existiert, nutzt diese bewahrte Version zwischengespeicherte Ergebnissätze für ihre funktionierenden Beispiele.

Über das Menü „Optionen“ kannst du außerdem die Anzeigestimmung wechseln, die virtuelle Tastatur öffnen oder Scanlines für mehr CRT-Gefühl zuschalten.

So probierst du es aus

  1. Klicke oben auf den Button, um das Google-Terminal zu öffnen.
  2. Warte, bis BBS-Login und Modemgeräusch durchgelaufen sind.
  3. Gib eine Suchanfrage am Prompt ein und folge den nummerierten Optionen oder kehre mit 0 zur Startseite zurück.
  4. Nutze „Optionen“, um Farben, Tastatur und Scanlines umzuschalten.

Das hier ist kein offizielles Google-Produkt, sondern ein verspieltes mass:werk-Interface-Stück. Wir bewahren es hier, damit sich die BBS-Version von Google weiter in modernen Browsern ausprobieren lässt.

Für das begleitende Erlebnis gibt es das Google Bilder Terminal, in dem Bildtreffer zu ASCII-artigen Vorschauen werden.

Fazit

Google-Terminal verwandelt eine gewöhnliche Suche in eine kurze Einwahl-Sequenz: Die Leitung steht, der Bildschirm glüht, und der Cursor blinkt am Prompt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist das Google-Terminal?

Das Google-Terminal ist ein inoffizielles mass:werk-Projekt von N. Landsteiner aus dem Jahr 2012, das Google als BBS-Terminal der 1980er denkt.

Es gibt der Suchseite eine Modem-Einwahl, einen Kommando-Prompt, Terminalfarben, Scanlines und Bedienelemente, die sich an der Tastatur orientieren.

Die ursprüngliche Google Search API steht nicht mehr zur Verfügung, deshalb nutzt diese bewahrte Fassung dort, wo nötig, zwischengespeicherte Beispiele.

Wie benutze ich das Google-Terminal?

Öffne die Seite, lass das Terminal die Verbindung aufbauen, tippe dann eine Anfrage am Prompt ein und folge den nummerierten Optionen. Im Menü „Optionen“ kannst du Anzeigefarben wechseln, die virtuelle Tastatur öffnen und Scanlines ein- oder ausschalten.

Google-Terminal-Oberfläche

Credits

„Google-Terminal – So hätte Google in den 1980ern ausgesehen“
(c) 2012 mass:werk – media environments, N. Landsteiner, [www.masswerk.at]
Ein funktionsfähiger Dienst, inspiriert vom Video von Squirrel-Monkey.com: „Wenn Google in den 80ern erfunden worden wäre“.

Google™ ist eine eingetragene Marke von Google Inc., Mountain View, CA 94043, USA.
Das künstlerische Layout ist geistiges Eigentum von Squirrel-Monkey.com.

Haftungsausschluss:
Weder diese Seite noch ihr Autor stehen in Verbindung mit Google Inc. Diese Seite nutzt Google™-Such- und Nachrichtendienste, um realistische Ergebnisse in einem künstlerischen Layout von Squirrel-Monkey.com darzustellen. Der letzte Eintrag jeder Ergebnisliste verlinkt direkt zur entsprechenden Google™-Suche auf [www.google.com].
Suchanfragen werden direkt von deinem Browser an google.com gesendet und nicht über diese Seite weitergeleitet.

Nutzungshinweis:
•  Mit den Pfeiltasten durch die Ergebnisse blättern.
•  Drücke „0“ (Null), um zum Startbildschirm zurückzukehren und eine neue Suche zu starten.
•  Drücke „ESC“, um jederzeit eine neue Suche zu starten.

Zusätzliche Funktionen: URL‑Parameter & Spezialabfragen:
q=query  ...  Suchbegriff
u=username  ...  als angegebener Benutzer anmelden
kbd=1  ...  virtuelle Tastatur erzwingen
display=color  ...  Anzeige auf Farbmodus setzen (Standard)
display=green  ...  Anzeige auf monochrom grün setzen
display=amber  ...  Anzeige auf monochrom bernstein setzen
crt=1 oder scanlines=1  ...  Scanlines anzeigen
Zum Beispiel führt diese URL eine Suche nach „elgoog“ als „Spider-Man“ durch:
Link: /?u=Spider-Man&q=elgoog

Siehe auch:
•  “Google Bilder Terminal – Wie Google Bilder in den 80ern ausgesehen hätte”
   [/terminal/images/]
•  Verpasse nicht das “Prequel”: “Google60 – Search Mad Men Style” – [ www.masswerk.at/google60]
•  Gamifiziert: “Google-Asteroids – Arcade Style Search” – [ www.masswerk.at/googleAsteroids]
•  Archiviert: “Bing Terminal – Wie Bing in den 80ern ausgesehen hätte” – [www.masswerk.at/bingBBS]